Aktuelles
18. Juni 2018
BBW-Teilnehmende auf dem Katholikentag

„Suche Frieden“ – so lautete das Motto des diesjährigen Katholikentages in Münster. Auch in diesem Jahr dabei: eine Gruppe Teilnehmende aus dem Berufsbildungswerk (BBW), zusammen mit zwei Begleiterinnen und einem Begleiter.


18. Juni 2018
"Rock das Leben" bei ev1tv

In nur knapp einer Woche ist es wieder so weit: „Rock das Leben“ heißt es am Sonntag, den 24. Juni, auf dem Festivalgelände an der Wilhelmshöhe. Open-Air, ohne Eintritt, dafür mit Schweden-Rock, Shit Happens und weiteren Gastbands.


13. Juni 2018
Einladung zu "Rock das Leben"

Gastband aus Schweden spielt neben regionalen Größen und den Killerpilzen


06. Juni 2018
Großes Interesse beim Tag der offenen Tür

Das Christophorus-Werk aus der Vogelperspektive betrachten – das und vieles mehr konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher beim Tag der offenen Tür am 27. Mai.


14. Mai 2018
Kommunikation ist ein Menschenrecht

Die Expertengemeinschaft "Die Vielfalter" lud zum Fachtag Gelingende Kommunikation nach Lingen ein.


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Aktuelles

Absolventinnen und Absolventen ins Arbeitsleben verabschiedet

14 Frauen und Männer haben im Christophorus-Werk Lingen e. V. ihre Berufsbildung erfolgreich abgeschlossen. Am 20. November erhielten sie feierlich ihre Teilnahmebescheinigungen.

Kornelia Eschhaus, Leiterin des Berufsbildungsbereiches (BBB) gratulierte allen Absolventinnen und Absolventen: „Sie haben in den vergangenen zwei Jahren viel ausprobiert und viel gelernt. Heute erhalten Sie nicht nur Ihren Arbeitsvertrag, sondern können auch nochmal in Ihrer Teilnahmebescheinigung nachlesen, was Sie alles in dieser Zeit gelernt und bearbeitet haben. Wir sind mit Ihnen sehr stolz darauf.“

Auf unterschiedlichem Weg bis zur Berufsbildungsmaßnahme

Auf unterschiedlichem Weg haben die Männer und Frauen bis in die Berufsbildung gefunden: Manche haben direkt nach ihrem Abschluss der Mosaik-Schule mit der Berufsbildungsmaßnahme begonnen. Andere haben erst verschiedene Beschäftigungs- und Unterstützungsvarianten durchlaufen, bevor sie mit der Berufsbildung starteten. Ebenso verschiedene Wege gehen die Männer und Frauen nun nach ihrem Abschluss: Einige beginnen direkt im Anschluss mit einer Arbeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Zwei von ihnen werden in einer Außenarbeitsgruppe in der Firma Kampmann arbeiten. Absolventin Ramona Humbert geht als Hauswirtschaftshelferin in den Kindergarten St. Barbara, Jennifer Goerke wird in der SKF-Wäscherei „Waschtrommel“ eine Anstellung finden. Drei Absolventen befinden sich noch in der Qualifizierung zum Gehilfen im Handwerk bzw. im Gartenbau und werden diese hoffentlich erfolgreich im nächsten Jahr abschließen.

Ziel ist ein passgenauer Arbeitsplatz

Alle 14 haben in den vergangenen zwei Jahren ihre individuellen Fähigkeiten entdeckt und weiterentwickelt. Viele von ihnen haben Fachkenntnisse erworben. Das hat ihnen die Suche nach einem Arbeitsplatz erleichtert. Ob Werkstatt, Außenarbeitsgruppe oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in einem Unternehmen – alle haben bis zu ihrem Abschluss die für sie erforderliche Unterstützung bekommen und werden sie nach Bedarf weiterhin erhalten, um ihr Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben auszuüben. „Dafür geht mein Dank auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Eschhaus.

Diese große Bandbreite an Unterstützungsmöglichkeiten sei ein Vorteil, den Komplexeinrichtungen mit großen Werkstätten wie das Christophorus-Werk Lingen e. V. haben: „Werkstätten sehen sich immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, sie würden Menschen mit Behinderung in der Werkstatt halten wollen und daraus ihre Berechtigung ziehen. Das ist jedoch nicht das Ziel unserer Arbeit. Dieses lautet nämlich: so viele Menschen wie möglich in passgenaue Arbeitsverhältnisse außerhalb der Werkstatt zu bringen. Daran arbeiten alle unsere Fachkräfte, indem sie Menschen mit Behinderung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und durch berufliche Qualifizierung unterstützen. Eine so große Einrichtung wie unsere bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten und Übungsfelder.“

Anerkannte Gehilfenausbildung soll auch Betrieben Sicherheit bieten

Bessere Chancen für die Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt erhoffe sie sich auch durch die neue, von den Kammern akkreditierte Gehilfenqualifizierung für die Arbeitsbereiche Holz, Metall, Agrar und Hauswirtschaft. Bewerbern, die nach einem mit der Kammer abgestimmten Ausbildungsrahmenplan qualifiziert wurden und durch eine Abschlussprüfung bewiesen haben, dass sie Inhalte beherrschen, öffnen hoffentlich noch mehr Betriebe ihre Türen.

Auch jene Absolventinnen und Absolventen, die vorerst in der Werkstatt einen passenden Arbeitsplatz gefunden haben, können sich mit verschiedenen Angeboten beruflich und persönlich weiterbilden. Und sie können sich für ihren Wunscharbeitsplatz innerhalb oder außerhalb des Christophorus-Werkes qualifizieren.

Feierlich verabschiedet wurden:

Theresa Albers

Hildegard Bunge

Nicolai Gerling

Franziska Ginten

Jennifer Görke

Katharina Grobbe

Ramona Humbert

Steffen Kotte

Lukas Pütz (nicht auf dem Foto)

Angelika Schecherow

Simon Schulte

Andreas Spierzak

Daniela Stegemann

Lisa Weßling.

Foto: Christophorus-Werk Lingen e. V.