Aktuelles
24. November 2020
Der Vielfalter-Kalender: Helge Sonnenberg im Interview mit der Ems-Vechte-Welle

Der „(an)sprechende Kalender" ist Terminkalender, Tagebuch und Lesehilfe in einem. METACOM©-Symbole schaffen Orientierung, Aufkleber visualisieren Ereignisse, der Vorlesestift „AnyBook-Reader©“ spricht Texte.

Was er alles kann und für wen er gemacht ist, das erklärt der Experte für „Gelingende Kommunikation" im Christophorus-Werk, Helge Sonnenberg, im Interview mit der Ems-Vechte-Welle.


19. November 2020
Für bessere Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft

Die Initiative „Mehr wert als ein Danke“ übergibt 53.000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Bundestages


11. November 2020
Online-Umfrage zu „Lingen liefert"

Lingen liefert" ist eine Gemeinschaftsaktion der Lingener Innenstadtgeschäfte.


10. November 2020
1. Digitale Bildungskonferenz 2020: „Sprache und ihre Vielfalt

Am 1. Dezember 2020 findet die 1. Digitale Bildungskonferenz 2020 mit dem Themenschwerpunkt "Sprache und ihre Vielfalt" im Windthorst-Gymnasium in Meppen statt.


04. November 2020
PASS: „Partizipation und Arbeiten im Sport-System"

Start der Informationsplattform zum inklusiven Arbeiten im Sport


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Aktuelles

Erfolgreiche Ausbildung ist Schlüssel für berufliche Teilhabe

Qualität und Transparenz sind den deutschlandweit 51 Berufsbildungswerken (BBW) und ihrem Partner Bundesagentur für Arbeit wichtig. Im gemeinsamen Rahmenvertrag sind daher einheitliche Standards für Reha-Leistungen und Qualitätssicherung festgelegt. „Die Bedeutung und Qualität unserer Arbeit für die berufliche Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen machen die Zahlen des vergangenen Ausbildungsjahres deutlich. Berufsbildungswerke bereiten die jungen Menschen zielgerichtet auf den ersten Arbeitsmarkt vor“, erklärt der Geschäftsführer des Christophorus-Werkes und Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW), Georg Kruse.

Fast 100 % bestehen Abschlussprüfung

Der Leiter des BBW Lingen, Frank Surmann, bestätigt dies anhand der aktuellen Kennzahlen des BBW Lingen: „Knapp 60 % der Teilnehmenden, die eine Ausbildung im BBW begonnen haben, befinden sich 12 Monate nach erfolgreich bestandener Prüfung in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Bezieht man andere Beschäftigungsarten und Weiterbildungen mit ein, steigt die Zahl erfolgreicher Qualifikation und Vermittlung auf fast 70 %“. Auch wenn im Laufe einer dreijährigen Ausbildung nicht alle Teilnehmenden aus verschiedenen Gründen das Maßnahmeende erreichen, so bestehen diejenigen, die bis zur Prüfung durchhalten jedoch fast zu 100 % ihren Ausbildungsabschluss.

BBW Lingen Spitzenreiter bei verzahnter Ausbildung

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die große Praxis- und Arbeitsmarktnähe. Die Ausbildung gemeinsam mit Betrieben gehört inzwischen zum Reha-Alltag in Berufsbildungswerken. Im BBW Lingen finden 40,4 % der Ausbildungen verzahnt mit Unternehmen aus der Region statt. Kruse erläutert, dass „dank einer guten Kooperation mit den Betrieben der Region das BBW Lingen damit bundesweit eine Spitzenposition einnimmt“. Mit diesen Ergebnissen belegt das BBW, dass es inklusiv und wirtschaftsbezogen neue Fachkräfte qualifiziert.

Rund 350 junge Menschen mit Behinderungen und Teilhabeeinschränkungen besuchen das BBW Lingen. Die Jugendlichen werden in unterschiedlichen Handwerksberufen, im Verkauf oder in der Gastronomie bis hin zu IT-Berufen qualifiziert. So werden viele neue Perspektiven und Chancen zur beruflichen Teilhabe für Jugendliche mit Behinderungen geschaffen.

Gut vorbereitet auf Wechsel in Betrieb

Motivierend für alle BBW ist, dass ihre Angebote bei den Teilnehmenden so gut ankommen. 78 % der Jugendlichen sind mit ihrer Ausbildung rundum zufrieden. Sie fühlen sich gut auf den Wechsel in den Betrieb vorbereitet, und dies nicht nur fachlich. Im BBW haben sie gelernt, selbstbewusst und achtsam mit ihren Beeinträchtigungen umzugehen. Denn im BBW steht neben theoretischem und praktischem Wissen vor allem die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund.

Während der Corona-Pandemie bietet das BBW ein Mix aus alternativen bzw. virtuellen Maßnahmen für Hochrisikogruppen und Präsenzqualifikationen, um allen individuellen Anforderungen in dieser schwierigen Zeit gerecht zu werden und gleichzeitig die jeweiligen Qualifizierungsziele aller Jugendlichen zu sichern. Der Präsenzbetrieb wird derzeit stufenweise wieder aufgenommen.

(Die genannten Quoten beziehen sich auf Datenerhebungen aus 2018/2019 bzw. eine Umfrage der BAG BBW.)