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08. Juli 2019
Sozialkompetenz für den Beruf

Die Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth und das Christophorus-Werk haben gemeinsam ein Programm für Berufseinsteiger aufgelegt. Doch was lernen die Auszubildenden bei dem Seminar?


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Georg Kruse als Einzelsachverständiger bei Anhörung des Bundestagsauschusses für Arbeit und Soziales

Bild: Deutscher Bundestag

Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes (http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/094/1909478.pdf) und seine Auswirkungen auf das Arbeitsentgelt der Beschäftigten der Werkstätten wurde dort einer kritischen Fragerunde der Abgeordneten unterworfen. Kruse betonte zunächst, dass sowohl die Anhebung des Ausbildungsgeldes und damit die bessere Entlohnung der Teilnehmer im Berufsbildungswerk und im Berufsbildungsbereich der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) ausdrücklich zu begrüßen sei. Auch eine Verbesserung der Einkommenssituation der Beschäftigten im Arbeitsbereich der WfbM, die mit dieser Gesetzesänderung automatisch verbunden ist, sei ein sinnvolles Ziel. Er kritisierte allerdings, dass das höhere Arbeitsentgelt im Arbeitsbereich durch die Werkstätten selbst erwirtschaftet werden muss. Alle Sachverständigen plädierten mit Kruse für eine Erhöhung des Arbeitsentgeltes durch eine Erhöhung des Arbeitsförderungsgeldes oder einen anderen Zuschuss, der nicht durch die Werkstätten selbst erwirtschaftet werden müsse. Parallel dazu solle das Entgeltsystem in den Werkstätten grundsätzlich überarbeitet werden. Dazu betonte Kruse, dass dies nur unter Beteiligung der Menschen mit Behinderung selbst stattfinden könne. Das Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes soll bereits heute, am 6 Juni 2019, in 2. und 3. Lesung im Bundestag mit den Änderungen, die vom Ausschuss beschlossen wurden, abschließend beraten werden.

Eine Aufzeichnung der Anhörung kann in der Mediathek des Bundestages (https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7358569#url=bWVkaWF0aGVrb3ZlcmxheT92aWRlb2lkPTczNTg1NjkmdmlkZW9pZD03MzU4NTY5&mod=mediathek) nachverfolgt werden.