Aktuelles
21. Oktober 2019
Auszubildende des BBW Lingen als Berufsbeste ausgezeichnet

In diesem Jahr haben insgesamt 52 Auszubildende aus dem Bezirk der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim ihre Abschlussprüfung mit der Note „sehr gut“ bestanden. Unter ihnen ist auch eine Auszubildende des Berufsbildungswerkes des Christophorus-Werkes in Lingen.


17. Oktober 2019
Werkstatt für Menschen mit Behinderung: 20 Jahre Gartenpflege bei Niels-Stensen-Kliniken in Thuine

Seit 20 Jahren pflegen die Landschaftspflege-Gruppen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) des Christophorus-Werkes die Gartenanlagen des Elisabeth-Krankenhaus Thuine der Niels-Stensen-Kliniken. Um dies zu würdigen, kamen alle Beteiligten zu einem Jubiläums-Frühstück zusammen.


17. Oktober 2019
Unterstützt das Projekt InduS

Mit dem Projekt „InduS“ haben wir uns beim Sport-Thieme-Förderpreis beworben. Die Jubiläumsaktion ist gestartet und jeder kann per Online-Voting abstimmen.


30. September 2019
Lingen ist Vorbild für „Mehr Inklusion für Alle"

Es begann vor vielen Jahren mit engagierten Eltern und einer Vision von Christophorus-Werk-Geschäftsführer Georg Kruse. Seine klare Aussage: „Wir werden keinen neuen Behinderten-Sportverein gründen“. Das war der Startschuss der Initiative „LinaS“ des Christophorus-Werkes Lingen e.V. und für das Engagement einer ganzen Region.


24. September 2019
KinderHabenRechtePreis 2019: Christophorus-Werk•Kinder- und Jugendhilfe eine der Preisträgerinnen

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann und Kinderschutzbund verleihen den Niedersächsischen KinderHabenRechtePreis 2019: 9000 Euro für Initiativen in Niedersachsen, die sich für Kinderrechte stark machen am Weltkindertag


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Aktuelles

Georg Kruse als Einzelsachverständiger bei Anhörung des Bundestagsauschusses für Arbeit und Soziales

Bild: Deutscher Bundestag

Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes (http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/094/1909478.pdf) und seine Auswirkungen auf das Arbeitsentgelt der Beschäftigten der Werkstätten wurde dort einer kritischen Fragerunde der Abgeordneten unterworfen. Kruse betonte zunächst, dass sowohl die Anhebung des Ausbildungsgeldes und damit die bessere Entlohnung der Teilnehmer im Berufsbildungswerk und im Berufsbildungsbereich der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) ausdrücklich zu begrüßen sei. Auch eine Verbesserung der Einkommenssituation der Beschäftigten im Arbeitsbereich der WfbM, die mit dieser Gesetzesänderung automatisch verbunden ist, sei ein sinnvolles Ziel. Er kritisierte allerdings, dass das höhere Arbeitsentgelt im Arbeitsbereich durch die Werkstätten selbst erwirtschaftet werden muss. Alle Sachverständigen plädierten mit Kruse für eine Erhöhung des Arbeitsentgeltes durch eine Erhöhung des Arbeitsförderungsgeldes oder einen anderen Zuschuss, der nicht durch die Werkstätten selbst erwirtschaftet werden müsse. Parallel dazu solle das Entgeltsystem in den Werkstätten grundsätzlich überarbeitet werden. Dazu betonte Kruse, dass dies nur unter Beteiligung der Menschen mit Behinderung selbst stattfinden könne. Das Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes soll bereits heute, am 6 Juni 2019, in 2. und 3. Lesung im Bundestag mit den Änderungen, die vom Ausschuss beschlossen wurden, abschließend beraten werden.

Eine Aufzeichnung der Anhörung kann in der Mediathek des Bundestages (https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7358569#url=bWVkaWF0aGVrb3ZlcmxheT92aWRlb2lkPTczNTg1NjkmdmlkZW9pZD03MzU4NTY5&mod=mediathek) nachverfolgt werden.