Aktuelles
05. September 2018
25 Jahre Familienentlastender Dienst

Seit 25 Jahren gibt es den FED des Christophorus-Werkes. Er ermöglicht Menschen mit Behinderung Freizeitangebote, Assistenz – und ihren Familien eine Atempause von Pflege und Betreuung.


31. August 2018
Mannschaft Hofschröer siegt auf Inklusivem Fußballturnier

Das Team setzte sich im packenden Neunmeter-Schießen durch.


16. August 2018
"Weiter lernen, bis alle Finger gleich lang sind"

Das Berufsbildungswerk Lingen verabschiedete seine Absolventinnen und Absolventen.


15. August 2018
Einladung zum 4. Fairen Frühstück

Am 1. September 2018 findet das 4. Faire Frühstück statt. Dazu laden die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd), der Weltladen Lingen e. V. und die Stadt Lingen ein.


14. August 2018
Spatenstich für Kitaneubau in Spelle

Am 10. August legten Vertreter des Christophorus-Werkes und der Samtgemeinde Spelle gemeinsam Hand an die Spaten an.


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Aktuelles

Premiere: Wohnheim Schapen veranstaltet ersten Weihnachtsmarkt

Am 9. Dezember fand auf dem Gelände der ehemaligen Handelsschule in Schapen erstmals ein Weihnachtsmarkt statt. Das Besondere an diesem Weihnachtsmarkt: Menschen mit Behinderung, die dort in einem Wohnheim des Christophorus-Werkes Lingen e. V. leben, haben ihn gemeinsam mit Mitarbeitenden gestaltet.

Jugendfeuerwehr und Jugendbistro sorgten für Verpflegung

Eingebettet in die ländliche Umgebung Schapens bietet das Wohnheim Erwachsenen mit geistigen und sozialen Beeinträchtigungen ein Zuhause und tagesstrukturierende Angebote. Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt waren auch für sie eine Premiere. Alle Gruppen haben in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche Produkte hergestellt, die an den festlich geschmückten Buden verkauft wurden. Sie fertigten Marmeladen, Fruchtaufstriche, Dekorationsartikel, Backmischungen in Gläsern und vieles mehr an. Das Obst für die Marmelade stammte vom benachbarten Bioland-Hof Vaal, der ebenfalls zum Christophorus-Werk Lingen e. V. gehört und auf dem einige Bewohner arbeiten. Zu kaufen gab es außerdem Holzprodukte der Werkstatt für Menschen mit Behinderung, Neujahrshörnchen, Strick- und Häkelwaren. Für das leibliche Wohl sorgten die Jugendfeuerwehr Schapen am Grill und die jungen Betreiber des örtlichen Jugendbistros am Waffeleisen.

Gegen Abend gab es musikalische Untermalung vom Ensemble DaCapo, welches auch den Wortgottesdienst vor dem Beginn des Weihnachtsmarktes begleitete. Den Wortgottesdienst leitete Diakon Johannes Hartmann. Mit Unterstützung der Wohnheimmitarbeitenden verlasen die Bewohnerinnen und Bewohner die Fürbitten.

Festliches Ambiente bot Raum für viele Gespräche

Ruth Grünberg, Leiterin des Wohnheims Schapen, bedankt sich für das große Engagement und die spürbare Begeisterung aller Mitwirkenden: „Dazu zählen nicht nur die Mitarbeitenden, die Bewohnerinnen und die Bewohner, sondern auch viele Ehrenamtliche und Angehörige, die uns bei den Vorbereitungen und am Samstag selbst unterstützt haben. Unsere Bewohner waren sehr stolz darauf, dass sie ihren Teil zu diesem gelungenen Weihnachtsmarkt beigetragen haben.“

Der Weihnachtsmarkt bot neben den vielen Köstlichkeiten und Geschenkideen außerdem viel Zeit für Gespräche: In den Zelten auf dem Gelände und bei Kaffee und Kuchen kamen Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende, Angehörige und Gäste in Kontakt miteinander. Weil es der erste Weihnachtsmarkt des Wohnheimes war, wurde der Termin vor allem über Mundpropaganda bekannt gegeben. Anwohner der unmittelbaren Nachbarschaft erhielten Einladungen. Auch Schapens Ortsbürgermeister Karlheinz Schöttmer und seine Frau, die Vorsitzende des örtlichen Handels- und Gewerbevereins, nahmen die Einladung gern an.

Das festlich geschmückte Gelände im Ambiente des historischen Gebäudes, die gute Organisation, vor allem aber die gute Stimmung unter allen Mitwirkenden und Besuchern gaben den Ausschlag für die Idee, eine solche Veranstaltung auch im nächsten Jahr zu wiederholen. „Denn das Wohnheim ist ein fester Bestandteil der Gemeinde Schapen und unsere Bewohnerinnen und Bewohner gehören zur Gemeinschaft“, sagt Grünberg. „Das ist in Schapen gelebte Inklusion. Und um solche Begegnungen weiterhin zu fördern, bietet sich ein Weihnachtsmarkt sehr gut an.“