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Aktuelles
02. November 2017
DFB-Mobil besucht Mosaik-Schule

Schülerinnen und Schüler aus Mosaik- und Overbergschule erlebten gemeinsam Fußballsport mal anders


01. November 2017
Einweihung der KiTa Regenbogen bei ev1.tv

Beitrag von ev1.tv online abrufbar


27. Oktober 2017
Freundschaftsbesuch aus Krotoszyn

Die Mitglieder der polnischen Delegation informierten sich über das CWL, besonders über das Berufsbildungswerk.


26. Oktober 2017
CDU-Fraktion aus Bremen zu Gast im CWL


26. Oktober 2017
Mosaik-Schüler unter Gewinnern beim Literaturwettbewerb

Texte aus rund 1.100 Einsendungen ausgewählt


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Im Rahmen einer Projektarbeit besuchte am 13. November eine Klasse der Berufsbildenden Schule Lingen, Fachrichtung Wirtschaft, die Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) des Christophorus-Werkes Lingen e. V. Im Vorfeld hatten Schülerinnen die Mitglieder des Werkstattrates über ihre Tätigkeit interviewt. Daraus ergab sich die Idee, der Klasse einen praktischen Einblick in die Arbeit der Beschäftigten zu geben.

Erstmals führten Beschäftige durch die WfbM

Die WfbM hat seit jeher ihre Türen fachlich interessierten Besucherinnen und Besuchern geöffnet. Diesmal war die Führung jedoch eine andere, denn erstmal zeigten zwei Beschäftigte der Gruppe ihre Arbeitsstätte: Dirk Storm und Björn Römer führten in Begleitung von Kristin Otten (Sozialpädagogischer Fachdienst der WfbM) und Georg Wingerath (Abteilungsleiter der WfbM) die BBS-Schülerinnen und Schüler durch die Produktionsräume. Vor Ort berichteten sie aus ihrem Arbeitsalltag, gaben Auskunft zu Arbeitsgruppen, Pausenregelungen und informierten über das digitale Kommunikationstool CABito. Viele Beschäftigte und Gruppenleiter erläuterten den Schülerinnen und Schülern bereitwillig, was sie in ihren Gruppen produzieren.

WfbM setzt UN-Behindertenrechtskonvention um

Die Gäste erfuhren, dass das Prinzip der Selbstbestimmung aller Beschäftigen an oberster Stelle steht: Die WfbM ist nicht nur Dienstleister für Unternehmen (u. a. einiger  großer aus der Region) und Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung, sondern auch ein Ort des Lernens, der Fort- und Weiterbildung. Denn ihr Ziel ist die bestmögliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention – im Idealfall in einem Betrieb außerhalb der Werkstatt.

Willi Büter, der als Lehrer die Gruppe begleitete, bedankte sich im Namen aller für den ausführlichen Rundgang: „Ihre Offenheit und die ganze Professionalität, die hier in der WfbM herrscht, hat uns sehr beeindruckt.“

10, 25, 30 oder gar 45 Jahre lang haben die Beschäftigten in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) bereits gearbeitet, die heute im Christophorus-Werk Lingen e. V. geehrt wurden. Werkstattleiter Udo Nospickel überreichte ihnen gemeinsam mit Bettine Hegge, der frisch gewählten Frauenbeauftragten der WfbM, und Petra Ostermann vom Werkstattrat Urkunden und Präsente. "Ihnen allen danken wir für die vielen Jahre tolle Zusammenarbeit", sagte Nospickel. Wer bereits 45 Arbeitsjahre zählt, der ist fast seit Bestehen der Werkstatt mit dabei. Diese gibt es seit rund 50 Jahren im Christophorus-Werk, welches 1965 als Kinderhilfseinrichtung begann. Die wechselhafte Geschichte der WfbM haben demnach viele der Jubilare selbst miterlebt.

Zusätzlich zu den vielen Glückwünschen wurden die Jubilare mit einem festlichen Frühstück vom Integrationsbetrieb BESSER genießen geehrt. Gemeinsam mit ihren Gruppenleitern machten sich die Männer und Frauen anschließend wieder auf den Weg in die Werkstatt an der Hohenfeldstraße.

Das Christophorus-Werk Lingen gratuliert allen Beschäftigten herzlich zu ihren Dienstjubiläen und wünscht alles Gute für eine weiterhin so angenehme Zusammenarbeit.