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Aktuelles
17. Februar 2021
Corona-Regeln Land Niedersachsen ab 13.02.2021 – erklärt in einfacher Sprache


16. Februar 2021
Zeitschrift „Die Berufliche Rehabilitation“ der BAG BBW im neuen Look


16. Februar 2021
IHK-Abschlussprüfung der Elektroniker für Betriebstechnik

Die gestreckte Abschlussprüfung Teil 2 der Elektroniker für Betriebstechnik wurde unter den erschwerten Bedingungen in der Corona-Pandemie erfolgreich durchgeführt.


10. Februar 2021
Teilhabebegleitung Plus – Start einer neuen Maßnahme mit Modellcharakter

Am 1. Februar 2021 ist beim Fachdienst ‚Arbeit nach Maß‘ des Christophorus-Werkes die Maßnahme ‚Teilhabebegleitung Plus‘ (THB-plus) gestartet.


09. Februar 2021
Ems-Vechte-Welle berichtet über Corona-Infos in einfacher Sprache

Experte für Gelingende Kommunikation im Radio-Interview


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Aktuelles

Fachkräfte in Gesundheitsfachberufen und in Kindertagestätten werden dringend gebraucht. Anders als in vielen anderen Berufen, erhalten die künftigen Fachkräfte während ihrer Ausbildung keine Vergütung, sondern müssen oft sogar noch Geld dafür aufbringen. Denn die Beruflichen Schulen in freier Trägerschaft sind auf das Schulgeld ihrer Schülerinnen und Schüler angewiesen. Damit dieser Wettbewerbsnachteil der sozialen Berufe nicht zu einem noch größeren Fachkräftemangel führt, erhöht das Land Niedersachsen die Finanzierung der Schulen, wenn diese kein Schulgeld erheben. Daher müssen Schülerinnen und Schüler mit dem Berufsziel Sozialassistentin, Erzieher oder Pflegefachkraft an der Marienhausschule in Meppen und der Fachschule St. Franziskus in Lingen, beides Schulen in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück, kein Schulgeld zahlen.

Bisher übernimmt das Land allerdings noch nicht das Schulgeld für künftige Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger. Ein breites Bündnis von Einrichtungsträgern und Schulen engagiert sich, um die Landespolitik auf diese Benachteiligung der Heilerziehungspflege hinzuweisen mit dem Ziel, dass das Land auch für Heilerziehungspflege eine Ausbildung ohne Schulgeld ermöglicht. Die Schulstiftung und der Diözesan-Caritasverband arbeiten in diesem Bündnis mit. Auf der Suche nach einer schnellen Zwischenlösung ist die Stiftung auf die beiden katholischen Träger von Einrichtungen der Assistenz und Förderung von Menschen mit Behinderung zugegangen, mit folgendem Ergebnis: Damit die Ausbildung attraktiv bleibt, obwohl und solange es noch keine Kostenübernahme des Landes gibt, bieten das Christophorus-Werk in Lingen und VITUS Meppen künftigen Heilerziehungspflegerinnen und -pflegern, die an der Marienhausschule in Meppen ausgebildet werden, die Chance, sich um ein Stipendium zu bewerben. Den Stipendiatinnen und Stipendiaten werden die Ausbildungskosten wie Schulgeld und Kosten für Lernmittel erstattet und eine geringfügige Entschädigung für Praktikantentätigkeiten gezahlt, insgesamt bis zu 4.320 Euro. Sofern die Schülerinnen und Schüler als fertige Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger nach ihrer Ausbildung an der Marienhausschule zwei Jahre bei einem der Stipendiengeber tätig werden oder die Stipendiengeber keine der Ausbildung entsprechende Stelle anbieten können, muss das Stipendium nicht zurückgezahlt werden.

Möglich wird das Stipendium durch eine Kooperationsvereinbarung der kirchlichen Partner Christophorus-Werk, VITUS, Marienhausschule und Schulstiftung im Bistum Osnabrück. Damit kann an der Marienhausschule die Gleichbehandlung der Auszubildenden bereits ab dem kommenden Schuljahr realisiert und dem Fachkräftemangel zumindest im Emsland entgegengewirkt werden. „Wir hoffen über diesen Weg, das für uns wichtige Berufsbild der Heilerziehungspflege für junge Menschen noch etwas attraktiver zu machen und freuen uns auf entsprechende Bewerbungen“, formulieren Georg Kruse und Michael Korden, Geschäftsführer der beteiligten Sozialunternehmen, ihre gemeinsame Zielsetzung.


Weitere Informationen, die detaillierten Stipendienbedingungen sowie ein Bewerbungsformular stehen unten auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.


Job-Podcast: Anna Siegert berichtet über Ihren Alltag als Heilerziehungspflegerin

Im Rahmen von „Und was machst du so? Der Job-Podcast“ auf der Online-Nachrichtenseite Der Spiegel erzählt Anna Siegert (24) von Ihren Erfahrungen als Heilerziehungspflegerin und macht deutlich, wie humorvoll die Arbeit mit Menschen mit Behinderung sein kann. Nach der Realschule absolvierte Sie ein Berufsorientierungsjahr und arbeitete Vollzeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Die anfänglichen Berührungsängste verlor Sie schnell. Mittlerweile arbeitet Sie seit 7 Jahren als Heilerziehungspflegerin, leitet eine Gruppe in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und ist sehr glücklich, diesen Beruf ausüben zu können. Was macht Ihre Arbeit so interessant? Ist es der Kontakt zu den Menschen? Oder gibt es noch andere Faktoren? Erfahren Sie hier mehr.

Mehr Informationen HEP-Stipendienbedingungen 2021
(2 MB)

Eine Stellungnahme des Niedersächsischen Ethikrates zur Situation von Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie lesen Sie hier.

Ebenfalls steht die Stellungnahme dort auch in Leichter Sprache sowie als Auidodatei zur Verfügung.