30 Jahre inklusives Theater: Mosaik-Schule und Franziskus-gymnasium feiern Jubiläum
Veröffentlicht am: 28.05.2026
Seit drei Jahrzehnten verbindet die Mosaik-Schule des Christophorus-Werkes und das Franziskusgymnasium eine besondere Zusammenarbeit: Gemeinsam gestalten sie eine inklusive Theater-AG, in der Schülerinnen und Schüler beider Schulen zusammen auf der Bühne stehen. Mehrere Generationen junger Menschen erhalten die Möglichkeit, Theater in einem inklusiven Miteinander zu erleben, voneinander zu lernen und gemeinsam kreativ zu sein.
Am Freitag, 5. Juni 2026, um 17 Uhr ist es wieder soweit: In der Halle Mirjam am Franziskusgymnasiums präsentiert die Theater-AG der Schulen ihr neues Stück „Ach Du dickes Ei!“.
Gemeinsam kreativ auf und hinter der Bühne
Die Idee, Produktion und Leitung des etwa einstündigen Theaterstücks liegen in den Händen von Gesine Redenius-Hoppe, Lehrkraft am Franziskusgymnasium und Barbara Dulle, pädagogische Mitarbeiterin der Mosaik-Schule, die seit vielen Jahren die Zusammenarbeit der beiden Schulen prägen.
„Es geht um Gemeinschaft, Spielfreude, Kreativität und Verantwortung“, erklärt Gesine Redenius-Hoppe. Denn bei dem Stück steht nicht die perfekte schauspielerische Leistung im Vordergrund. Viel wichtiger ist das gemeinsame Erlebnis. Zum Beispiel stammen viele Ideen für Szenen und Dialoge von den 23 Schülerinnen und Schülern, die in diesem Jahr mitspielen, und fließen direkt in das Stück ein.
Auch hinter der Bühne sind die Jugendlichen aktiv: „Wir bauen gemeinsam Requisiten, gestalten Kostüme und stimmen die Szenen auf die besonderen Anforderungen der Bühne ab“, beschreibt Barbara Dulle.
Ein rätselhaftes Ei sorgt für Spannung
Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine ungewöhnliche Entdeckung: Während einer Klassenfahrt finden Jugendliche am Strand ein riesiges Ei. Die Polizei und die Spurensicherung werden eingeschaltet, um das Rätsel zu lösen. Schritt für Schritt kommen dabei geheimnisvolle Hinweise ans Licht.

Gemeinsam vor, auf und hinter der Bühne – alle Schritte werden bei den gemeinsamen Proben der Theater-AGs der Mosaik-Schule und des Franziskusgymnasiums geübt.
Ein Beispiel gelebter Inklusion
Die seit 30 Jahren bestehende Theater-Kooperation gilt als gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion. Junge Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen arbeiten hier kreativ zusammen, bringen ihre individuellen Stärken ein und erleben, wie bereichernd Vielfalt sein kann. „Unsere Zusammenarbeit folgt der Idee einer sinnvollen Inklusion – darauf sind wir auch ein bisschen stolz“, sagt Barbara Dulle.
Die Mitwirkenden vor und hinter der Bühne freuen sich darauf, ihr Stück dem Publikum zu präsentieren – und hoffen auf ein volles Haus am Freitag den 5. Juni 2026.