Gemeinsam starten: Kita Kunterbunt in Freren feiert Eröffnung
Veröffentlicht am: 14.04.2026
Mit einer feierlichen Einweihung und einem lebendigen Tag der offenen Tür hat die Kita Kunterbunt des Christophorus-Werkes in Freren ihre Türen offiziell geöffnet. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, die neue Einrichtung kennenzulernen und einen Eindruck von der pädagogischen Arbeit zu gewinnen.
Bereits im November waren die ersten Gruppen in die Kita eingezogen und hatten den neuen Ort mit Leben gefüllt. Seitdem entwickelt sich die Einrichtung zu einem lebendigen Treffpunkt für Kinder, Familien und Mitarbeitende.
Platz für Vielfalt und Entwicklung
Die Kita Kunterbunt bietet Platz für bis zu 70 Kinder in insgesamt sechs Gruppen. Dazu gehören eine Krippengruppe mit bis zu 15 Plätzen für Kinder ab einem Jahr sowie eine Kindergartengruppe mit bis zu 25 Plätzen für Kinder ab drei Jahren. Ergänzt wird das Angebot durch eine Sprachheilgruppe mit acht Plätzen sowie drei heilpädagogische Gruppen mit jeweils sechs Kindern.

Die Kinder der Kita Kunterbunt freuten sich über ein Begrüßungsgeschenk: einen Rucksack mit Playmobilfiguren der Stiftung Kinderförderung von Playmobil und Holzklötzchen, die im Christophorus-Werk hergestellt wurden.
Inklusion von Anfang an mitgestalten
Im Mittelpunkt steht das inklusive Konzept, welches das Christophorus-Werk aktuell in seinen neuen Kita-Standorten etabliert: Kinder mit und ohne Unterstützungsbedarf lernen und spielen hier gemeinsam. Um eine individuelle Begleitung zu ermöglichen, wird die Gruppengröße bei entsprechendem Unterstützungsbedarf bewusst angepasst.
„Hier ist ein Ort entstanden, an dem jedes Kind mit seinen individuellen Stärken gesehen wird und sich entfalten kann. Vielfalt wird bei uns ganz selbstverständlich gelebt – und genau das macht die Kita Kunterbunt aus“, betont die Einrichtungsleitung Annika Vehren.
Ein besonderer Vorteil des Konzeptes zeigt sich auch im Alltag: Entwickelt sich bei einem Kind im Regelbereich ein heilpädagogischer Unterstützungsbedarf, kann es weiterhin in der vertrauten Umgebung bleiben. Gleichzeitig gilt auch der umgekehrte Weg: Kinder, die nach einer Zeit der Förderung keinen heilpädagogischen Unterstützungsbedarf mehr haben, bleiben Teil der Kita-Gemeinschaft.
„Die Kinder müssen ihre Kita nicht verlassen, sondern wechseln lediglich in eine andere Gruppe innerhalb des Hauses. Sie behalten ihre Bezugspersonen, ihre Freunde und die bekannten Räume – das gibt Sicherheit und unterstützt ihre Entwicklung“, so Annika Vehren.
Große Resonanz beim Tag der offenen Tür
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und dem Christophorus-Werk Lingen e. V. hoben bei der Einweihung die Bedeutung der neuen Kita für die Region hervor. Mit dem Neubau ist ein Ort entstanden, der frühkindliche Bildung stärkt und Familien in Freren und Umgebung nachhaltig unterstützt.
Im Rahmen des Fridurentages nutzten viele Besucherinnen und Besucher die direkte Anbindung durch die Bimmelbahn, um sich die neue Kita anzuschauen. Bei Eis, Getränken und abwechslungsreichen Spielstationen konnten Kinder und Erwachsene die Einrichtung in entspannter Atmosphäre entdecken.
Die hellen, freundlichen Räume, vielfältigen Spielbereiche und das großzügige Außengelände – unter anderem mit der Aktivarche als besonderem Spielangebot – zeigen, wie hier ein Ort entstanden ist, an dem Kinder ihre Stärken entfalten und ihren Alltag gemeinsam mitgestalten können.