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Innere Muster sichtbar machen

Mit der Ausstellung „Innere Muster“ präsentiert das Atelier Farbenfroh seit dem 5. Juni 2026 im Restaurant Wirz in Lingen 24 eindrucksvolle Kunstwerke. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Kunstschule Lingen und dem Christophorus-Werk und rückt die individuelle Bildsprache der beteiligten Künstler in den Mittelpunkt.

Eine lächelnde Frau mit Brille sitzt vor einer hellen Wand und zeigt mit ausgestrecktem Arm auf ein großes, farbenfrohes Gemälde. Das Bild zeigt eine gelbe Birne mit roten und grünen Punkten vor einem Hintergrund in Orange, Blau und Gelb. Die Frau trägt eine helle Bluse mit dunkelblauem Blättermuster und blickt begeistert in die Kamera.

Martina Hangbers ist stolz auf ihr Bild "Schwimmende Birne".

Die Idee zur Ausstellung hatte Henner Schievink, Betriebsleiter des Restaurants Wirz, der auf die Kunstschule zuging und den Anstoß für diese besondere Präsentation gab. Gezeigt werden die Werke bis zum 15. Januar 2027 in monatlich wechselnden Ausstellungen. Jeweils vier Bilder sind für vier Wochen zu sehen, bevor die nächsten Arbeiten folgen. Den Abschluss bildet eine Finissage im Januar 2027.

Kunst mit Persönlichkeit und Wiedererkennungswert

Das Atelier Farbenfroh besteht bereits seit mehr als 30 Jahren. Viele Teilnehmenden sind seit vielen Jahren dabei, einige sogar von Beginn an. Im Atelier haben sie die Möglichkeit, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, verschiedene Techniken auszuprobieren und ihren ganz persönlichen künstlerischen Ausdruck zu entwickeln.

Eine Frau mit kurzen Haaren und roter Brille sitzt vor einer hellen Wand auf einer gepolsterten Sitzbank. Über ihr hängt ein großes abstraktes Gemälde in leuchtenden Rot-, Orange-, Gelb- und Pinktönen. Die Frau trägt eine Jeansjacke über einem weißen T-Shirt und blickt mit einem dezenten Lächeln in die Kamera.

Ruth Temmen bevorzugt großflächig aufgetragene kräftige Farben bei ihren Werken.

Die Ausstellung trägt den Titel „Innere Muster“, weil sich bei den Künstlern im Laufe der Jahre individuelle Formen, Motive, Farbwelten und Ausdrucksweisen herausgebildet haben. Jede Arbeit erzählt eine eigene Geschichte und macht sichtbar, was die Künstlerinnen und Künstler bewegt und inspiriert.

24 ganz persönliche Bildwelten

An der Ausstellung wirken 24 Künstlerinnen und Künstler aus dem Atelier Farbenfroh mit. Für viele von ihnen war es das erste Mal, auf großformatigen Leinwänden zu arbeiten. Jeder entschied selbst, welches Motiv entstehen sollte und welche Materialien und Techniken zum Einsatz kamen.

**Alt-Text:** Eine Frau mit Brille und hellem Kapuzenpullover steht vor einer gepolsterten Sitzbank und zeigt mit ausgestrecktem Arm auf ein großes abstraktes Gemälde. Das Bild zeigt kräftige Formen in Rot, Pink, Schwarz, Weiß und Grün auf einem leuchtend blauen Hintergrund. Die Frau blickt mit offenem Mund begeistert zur Seite und präsentiert ihr Kunstwerk.

Silvia Beinken ist ein große Fan von Blumen und Sternen, die eigentlich auf jedem ihrer Werke irgendwo zu finden sind.

So entstanden sehr persönliche Werke, die die Vielfalt der Ideen und Ausdrucksformen sichtbar machen. Die Bilder zeigen unter anderem florale Muster, starke Kontraste, besondere Farbkompositionen, Strukturen und gemalte Gedanken.

Die ersten vier ausgestellten Werke geben bereits einen Eindruck von dieser Vielfalt: Während Christian Els mit abgerundeten und segelförmigen Elementen sowie kräftigen Farbkompositionen arbeitet, sind die Bilder von Silvia Beinken durch wiederkehrende Blumen- und Sternformen geprägt. Martina Hangbers verbindet großflächige Gestaltung mit detailreichen Strukturen, während Ruth Temmen durch ihre selbstbewusste Farbwahl eigene Ausdrucksformen entwickelt.

Gemeinschaft, Kreativität und Freude am Gestalten

Die Teilnehmer des Ateliers verbindet nicht nur die Freude an der Kunst, sondern auch eine gewachsene Gemeinschaft. Gemeinsam entwickeln sie Ideen, arbeiten an Projekten und setzen kreative Themen um. In den vergangenen Jahren nahmen sie unter anderem an der „Eucrea“ teil, besuchten Künstlerateliers und arbeiteten mit Künstlern zusammen.

Zwei Frauen stehen in einem Veranstaltungsraum nebeneinander und halten jeweils einen Strauß mit großen violetten Zierlauchblüten in den Händen. Sie lächeln, während die anwesenden Gäste ihnen aufmerksam zuhören. Mehrere Personen sitzen an Tischen oder stehen im Hintergrund und verfolgen die Ehrung in einer freundlichen und wertschätzenden Atmosphäre.

Die Kursleiterinnen Lisa Gaida (rechts) und Judith Hilmes von der Kunstschule Lingen erhielten als Dank für ihre Arbeit im Atelier Farbenfroh bei der Ausstellungseröffnung Blumen überreicht. 

Wie viel Freude die Arbeit an den Bildern gemacht hat, zeigen auch die Rückmeldungen der Künstler selbst während der Ausstellungseröffnung. Auf die Frage „Wie fandet ihr die Arbeit an diesem Projekt?“ antwortete Petra mit den Worten „Schnuckelig“, während Franziska ihre Erfahrung schlicht mit „Gut“ zusammenfasste.

Dank an Unterstützer und Förderer

Möglich wurde die Ausstellung durch das Engagement vieler Unterstützer. Ein besonderer Dank gilt der Kunstschule Lingen, der Emsländischen Landschaft e. V. sowie der Sparkasse Emsland. Ebenso bedankt sich das Atelier Farbenfroh bei allen Begleitern und Unterstützern, die das Projekt über viele Jahre gefördert haben.

Ausstellung: Innere Muster
Ort: Restaurant Wirz, Lingen
Zeitraum: 5. Juni 2026 bis 15. Januar 2027
Besonderheit: Monatlich wechselnde Präsentation der insgesamt 24 Kunstwerke

Die Ausstellung lädt Besucher dazu ein, die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen zu entdecken und die individuellen „inneren Muster“ der Künstler kennenzulernen.

 Mehrere Jugendliche und Erwachsene stehen gemeinsam in einem Café und musizieren. Einige singen hinter Notenständern, während ein Musiker Gitarre spielt und ein weiterer auf einer Cajón sitzt. Im Hintergrund sorgen große Fenster für Tageslicht. Die Gruppe tritt konzentriert und mit sichtbarer Freude gemeinsam auf.

Die Schulband der Mosaik-Schule „Mosaik-Soundsystem" sorgte mit ihrer Musik für ausgelassene Stimmung bei der Ausstellungseröffnung im Wirz. 


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