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Neue Inobhutnahme-Stelle in Klausheide eröffnet

Ein wichtiges Angebot für die Region

Mit der Eröffnung der neuen Inobhutnahme-Stelle in Klausheide erweitert die Christophorus-Werk Kinder- und Jugendhilfe GmbH ihr Angebot für Kinder und Jugendliche in akuten Krisensituationen. Die Einrichtung bietet acht Inobhutnahmeplätze für junge Menschen im Alter von 13 bis 17 Jahren und ist die erste Wohngruppe dieser Art in der Grafschaft Bentheim und im Landkreis Emsland, in der ausschließlich Inobhutnahmeplätze vorgehalten werden.

Stefan Kerk, Geschäftsführung des Christophorus-Werkes Lingen e. V., begrüßt die Gäste bei der Eröffnung der neuen Inobhutnahme-Stelle in Klausheide. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Jugendhilfe und von Kooperationspartnern verfolgen die Feierstunde unter den Pavillons im Außenbereich der Einrichtung.

Stefan Kerk, Geschäftsführung des Christophorus-Werkes Lingen e. V., begrüßt die rund 30 Gäste bei der Eröffnung der neuen Inobhutnahme-Stelle in Klausheide.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde die neue Einrichtung gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Jugendhilfe und von Kooperationspartnern offiziell eröffnet. Die Freude war bei allen Beteiligten spürbar: Nach mehreren Jahren gemeinsamer Planung und Entwicklung ist das neue Angebot nun gestartet und bietet jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen schnelle und wohnortnahe Unterstützung.

Schutz und Perspektiven für junge Menschen

Eine Inobhutnahme erfolgt immer dann, wenn das Wohl eines Kindes oder Jugendlichen akut gefährdet ist und sofortiges Handeln erforderlich wird. Die neue Wohngruppe bietet den jungen Menschen Schutz, Sicherheit und Orientierung. Gleichzeitig begleiten die pädagogischen Fachkräfte sie dabei, gemeinsam mit den Jugendämtern und ihren Familien neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Einrichtung verfügt über acht Einzelzimmer. Sechs Plätze befinden sich im gemeinschaftlichen Wohnbereich, zwei weitere in einem separaten Bereich für Jugendliche, die aufgrund ihrer individuellen Situation einen besonderen Rückzugsraum benötigen.

Gemeinsam ein starkes Angebot geschaffen

Entstanden ist die neue Wohngruppe in enger Zusammenarbeit zwischen dem Christophorus-Werk, dem Landkreis Grafschaft Bentheim und der Stadt Lingen. Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat dauerhaft zwei Plätze gebucht, die Stadt Lingen einen weiteren. Damit stehen den beteiligten Jugendämtern verlässliche Kapazitäten für akute Krisensituationen zur Verfügung.

Klazina Hartholt, Bereichsleitung Kinder, Jugend und Familie im Christophorus-Werk, hält bei der Eröffnung der neuen Inobhutnahmewohngruppe in Klausheide eine Ansprache an einem Stehtisch mit Mikrofon. Im Hintergrund ist das neue Gebäude der Einrichtung bei sonnigem Wetter zu sehen.

Klazina Hartholt, Bereichsleitung der Christophorus-Werk • Kinder- und Jugendhilfe GmbH, bedankte sich bei der Eröffnung der neuen Inobhutnahme-Stelle in Klausheide bei allen, die zum Gelingen dieses wichtigen Projektes beigetragen haben.

„Mit der Schaffung dieser Wohngruppe erfüllt sich für uns ein langjähriges Anliegen. Gemeinsam mit unseren Partnern ist es gelungen, ein Angebot zu gestalten, das jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen schnell und verlässlich Unterstützung bietet“, sagt Klazina Hartholt, Bereichsleitung der Christophorus-Werk • Kinder- und Jugendhilfe GmbH.

Katrin Möllenkamp, Stadträtin der Stadt Lingen, hält bei der Eröffnung der neuen Inobhutnahmewohngruppe in Klausheide eine Ansprache. Sie steht mit einem Mikrofon an einem Stehtisch im Außenbereich der Einrichtung. Im Hintergrund sind ein Banner des Christophorus-Werks mit dem Claim „Gemeinsam Vielfalt leben“ sowie Bäume zu sehen.

Katrin Möllenkamp, Stadträtin der Stadt Lingen, bei ihrem Grußwort während der Eröffnung der neuen Inobhutnahme-Stelle in Klausheide.

Auch Katrin Möllenkamp, Stadträtin der Stadt Lingen, betonte die enge Kooperation: „Die Zusammenarbeit mit dem Christophorus-Werk ist seit Jahren professionell, vertrauensvoll und verlässlich. Ich bin überzeugt, dass sich diese erfolgreiche Partnerschaft auch in der neuen Inobhutnahme-Stelle fortsetzen wird.“

Gundula Gülker-Alsmeier, Kreisrätin des Landkreises Grafschaft Bentheim, hält bei der Eröffnung der neuen Inobhutnahmewohngruppe in Klausheide eine Ansprache. Sie spricht mit einem Mikrofon an einem Stehtisch im Außenbereich der Einrichtung. Im Hintergrund sind ein Banner des Christophorus-Werks mit dem Claim „Gemeinsam Vielfalt leben“ sowie Bäume zu sehen.

 

Gunda Gülker-Alsmeier, Kreisrätin des Landkreises Grafschaft Bentheim, unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Mit der neuen Wohngruppe schaffen wir kurze Wege, schnelle Hilfe und verlässliche Strukturen für Kinder und Jugendliche in akuten Notlagen. Gleichzeitig ist dieses Projekt ein hervorragendes Beispiel für gelungene interkommunale und landkreisübergreifende Zusammenarbeit.“

Die neue Inobhutnahme-Stelle ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Ziel ist es, Jugendliche in einer belastenden Lebensphase zu stabilisieren und gemeinsam mit ihren Familien und den zuständigen Jugendämtern tragfähige Perspektiven zu entwickeln. Wo immer möglich, steht dabei die Rückkehr in das familiäre Umfeld im Mittelpunkt.

Mit der neuen Inobhutnahme-Stelle stärkt das Christophorus-Werk die Jugendhilfe in der Region und schafft ein Angebot, das Jugendlichen in akuten Krisensituationen schnell, wohnortnah und verlässlich zur Seite steht.

 


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