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Plakettenvergabe „Inklusiver Betrieb“

„Inklusiver Betrieb – Partner für Teilhabe am Arbeitsleben“: Diese Auszeichnung wurde jetzt im Wirz in Lingen an 14 emsländische Unternehmen verliehen. Gemeinsam mit dem Landkreis Emsland würdigt das Christophorus-Werk Lingen e. V. damit Betriebe, die Menschen mit Unterstützungsbedarf konkrete berufliche Perspektiven eröffnen und Arbeitswelt aktiv mitgestalten.

Die ausgezeichneten Unternehmen arbeiten seit längerer Zeit vertrauensvoll mit dem Christophorus-Werk zusammen – auf unterschiedlichen Ebenen und in vielfältigen Formaten. Sie öffnen ihre Türen im wörtlichen wie im übertragenen Sinn und geben Menschen die Möglichkeit, ihre Stärken einzubringen und sich beruflich weiterzuentwickeln. Für die Betriebe bedeutet das motivierte Mitarbeitende, Entlastung im Arbeitsalltag und ein klares Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung.

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Vertreter aus Wirtschaft und öffentlichem Dienst über Chancen und Perspektiven inklusiver Beschäftigung. Moderiert wurde die Podiumsrunde von Geschäftsführer Frank Surmann.

Die Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Polizeidirektorin Nicola Simon, sprach sich deutlich für die Initiativen des Christophorus-Werkes aus, Menschen mit Beeinträchtigungen in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Durch einen Pressebericht war sie auf entsprechende Möglichkeiten aufmerksam geworden. „Das möchte ich auch!“ habe sie damals spontan gedacht.

Inzwischen ist unter anderem ein Außenarbeitsplatz im Fuhrparkwesen entstanden – mit durchweg positiver Bilanz: „Wir sind von der Polizei absolut begeistert, ein absolutes Erfolgsprojekt!“

Auch Luan Uka berichtete von seinem Weg. Er freut sich sehr darüber, die Chance bekommen zu haben, in einem Betrieb „ganz normal“ zu arbeiten. Dank des Budgets für Arbeit kann er heute seine eigene Wohnung beziehen und selbständig finanzieren. Sein Weg führte ihn von der Mosaik-Schule, der Tagesbildungsstätte des Christophorus-Werkes, über den Berufsbildungsbereich hin zu Außenarbeitsplätzen in verschiedenen Betrieben. „Ich wollte weiter nach oben“, bekräftigt Luan Uka seine Wünsche. Seit einem Jahr arbeitet er nun im väterlichen Betrieb, der Gebäudedienstleistung UKA GmbH. Auch Vater Ardian ist stolz auf das, was sein Sohn sich erarbeitet hat.

Zwei Männer stehen in einem Innenraum vor einem Roll-up-Banner des Christophorus-Werks Lingen e. V. und halten gemeinsam eine Plakette mit der Aufschrift „Inklusiver Betrieb – Partner für Teilhabe am Arbeitsplatz“ in die Kamera. Sie stehen an einem Holztisch, lächeln und präsentieren die Auszeichnung. Im Hintergrund sind ein Fenster mit Lichterdekoration sowie ein Wandbild zu sehen.

Ardian und Luan Uka zeigen stolz die soeben im Wirz überreichte Plakette.

Starke Entwicklung im Emsland

Bei der feierlichen Übergabe hob die Behindertenbeauftragte des Landkreises Emsland, Ursula Mersmann, die positive Entwicklung der vergangenen Jahre hervor. Mehr als 400 Betriebe im Emsland, davon rund 150 im südlichen Kreisgebiet, beschäftigen inzwischen Menschen mit Beeinträchtigung und wurden dafür ausgezeichnet.

„Das ist beachtlich – auch wenn sich gern noch mehr Unternehmen auf den Weg machen dürfen“, stellte sie fest. Mit Blick auf geplante Sparmaßnahmen von Land und Kommunen mahnte sie: „Wir haben hier im Emsland tolle Arbeit geleistet, Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Daher wäre es jetzt das völlig falsche Signal, beim Budget für Arbeit zu kürzen!“

Initiative mit Wirkung seit 2014

Die Initiative „Inklusiver Betrieb“ besteht seit 2014. Sie wurde vom Landkreis Emsland gemeinsam mit Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie mit Unterstützung der Kreishandwerkerschaften und des Wirtschaftsverbandes ins Leben gerufen. Ziel ist es, Betriebe für die Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigung zu sensibilisieren und nachhaltige Kooperationen zu stärken.

Die ausgezeichneten Unternehmen ermöglichen Praktika, Qualifizierungsangebote, ausgelagerte Arbeitsplätze oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. So entsteht echte Teilhabe am Arbeitsleben. Die Plakette „Inklusiver Betrieb“ ist daher weit mehr als ein Schild an der Tür. Sie ist ein sichtbares Zeichen für gelebte Verantwortung und für das gemeinsame Ziel, Teilhabe am Arbeitsleben selbstverständlich zu gestalten.

Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung war das Wirz, das selbst zu den ausgezeichneten Betrieben zählt. Als Inklusionsunternehmen beschäftigt es dauerhaft Menschen mit Beeinträchtigung und steht damit in besonderer Weise für gelebte Inklusion.

Eine Frau führt ein Interview mit einem jungen Mann an einem Holztisch. Sie hält ihm ein Aufnahmegerät mit gelbem Mikrofon entgegen. Der Mann sitzt ihr gegenüber und spricht, vor ihm steht eine Glasflasche mit Getränk. Auf dem Tisch liegen Notizen, ein Stift und ein Smartphone. Im Hintergrund ist eine Glaswand mit einem großen roten „W“ zu sehen.

Landwirt Jens Hinken im Interview mit Sarah Wagner von der Ems-Vechte-Welle.

Folgende Unternehmen wurden in diesem Jahr mit der Plakette ausgezeichnet:

Gebäudedienstleistung UKA GmbH (Rheine)

pikantum KG – Kräuter und Gewürze (Gersten)

Wessmann Bauzentrum GmbH & Co. KG (Lingen)

Kindertagesstätte St. Klara (Emsbüren)

Katholischer Kindergarten St. Marien (Emsbüren)

BP Exeler GmbH (Lingen)

Landwirt Jens Hinken (Lünne)

Matthiashaus Lohne (Wietmarschen)

Landfuxx Börjes (Spelle)

Möbeltischlerei KS INTERIEUR DESIGN Driever & Küking GmbH (Lengerich)

ITEM AG Meppen (Meppen)

BvL Oberflächentechnik GmbH (Emsbüren)

Wirz (Lingen)

SKF Freren (Freren)

Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim (Lingen)


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